Die Feier der Ersten Heiligen Kommunion 2013


Die Erstkommunionfeier enthüllt jedes Jahr in unserer Gemeinde eine Wahrheit:
Jesus Christus hat so sehr die Menschen geliebt, dass Er sich jedem erniedrigte,
um für jeden Speise zu werden.
Es ist eine wunderbare Gottesgabe, jedoch nicht für Weise und Kluge dieser Welt,
sondern für Einfache und Demütige, ja für Menschen mit kindlicher Zuversicht.

Dieses Jahr sind vier Kinder zum ersten Mal zum Tisch des Herrn eingeladen worden.

Die Erneuerung der Taufgelübde

Den Himmel auf Erden ersehnen sich wohl alle.
Aber nicht das eigene Schaffen und Streben kann diesen Himmel erzeugen.
Nicht das Geld und nicht der Genuss der irdischen Dinge lässt uns das Glück auf Erden erleben,
was unverlässlich und vergänglich ist. Die Eucharistie ist ja das Geschenk,
das Jesus uns bei seinem letzten Abendmahl hinterlassen hat, damit immer ein Stück Himmels bei uns sei,
und dass wir uns so in Freude und Leid, in guten und schlechten Tagen, an ihm festhalten dürfen.
Sie scheint zwar dem Aussehen und dem Geschmack nach nur ein Stück weißes Brot zu sein, wertlos und gering,
in Wirklichkeit ist sie aber das Wertvollste und Teuerste, was es gibt: Jesus kommt vom Himmel her zu uns.

Die Fürbitten

Doch damit nicht genug. Durch die hl. Kommunion kommt nicht nur der Himmel zu uns auf die Erde,
sondern sie ist der Schlüssel, der auch uns den Himmel aufschließt. Jesus der Herr hat uns versprochen:
Wer von diesem Brote isst, wird in Ewigkeit leben.
Kein Tod, kein Verderben kann uns diese Heimat des ewigen Glücks rauben,
außer das Erstarren in der Sünde. Die hl. Kommunion ist also ein Schlüssel für den Himmel.
Dieser Schlüssel sperrt uns die Türe zum Himmel nur dann auf, wenn wir ihn gut gebrauchen und ihn nie verlieren.
Verlieren wir also niemals den Eifer beim Messbesuch. Jedes kleine Opfer,
schon im rechtzeitigen Frühaufstehen zur hl. Messe am Sonntag wird Jesus uns nicht vergessen!

Die Gaben werden von den Kindern zum Altar gebracht.

Den Eltern und Paten hat Gott die Verantwortung
für ihre Kinder an erster Stelle anvertraut.
Ebenso wie sie alles aufwenden an Liebe und Sorge für ihr irdisches Wohl,
so versuchen sie um so mehr ihr ewiges Glück
zu sichern. Die Taufe hat aus ihnen Gotteskinder gemacht.
Durch die erste heilige Kommunion wird diese Gabe erneut gefestigt.

Der Friede Christi wird ausgehend vom Altar an die Erstkommunionkinder und durch diese den Gläubigen gereicht

Bevor wir zur hl. Kommunion gehen, mögen wir stets unser Herz prüfen,
und wenn wir einer schweren Sünde gewahr werden,
dann bitten Jesus um Verzeihung und gehen sobald als möglich zur hl. Beichte,
damit unser Herz rein sei, wenn Jesus zu uns kommt.

Der schönste Augenblick der Feier

"Mein Herr und Mein Gott".
Jesus nimm die Wohnung meiner Seele ein!

Frohe Gesichter am Ende der Zeremonie

Die Kirche dankt den Eltern für die Sorge an ihren Kindern.
Gleichzeitig aber bittet sie und ermahnt:
Schafft zuhause, liebe Eltern, eine Atmosphäre der Wertschätzung des Heiligen.
Vergesst auch nie, dass Kinder am meisten und am leichtesten durch das gute Beispiel
von Euch ihre religiöse Heimat finden können.