Weihnachten 2011 in St. Marien Reichenbach


Die Krippe in Reichenbach, die über 60 Jahre alt ist. Sie wurde ein wenig umgebaut und
farblich erneuert, bekam in der Kirche ihren neuen Platz. Jetzt steht sie vor dem Altar
und ist dadurch sichtbarer.Sie stellt außerdem ein schönes Bild dar - die Einheit der Fleischwerdung
des Sohnes Gottes in Betlehem mit dem eucharistischen Geschehen,
wo Gott auf den Altar herabkommt und mit Leib und Blut anwesend ist.

Als damals vor über 2000 Jahren dieses große Ereignis geschah
und der Sohn Gottes als Menschensohn geboren wurde,
da gab es keine feierliche Begrüßung durch die Großen dieser Welt.
Das Jesuskind wurde nicht in einem Palast geboren.
Es geschah außerhalb der städtischen Herbergen
an einem Ort, wo sonst die Tiere ihre Unterkunft finden.
Armut und Bescheidenheit prägten das Kommen des Erlösers in unsere Welt.



Die Krippe in Lengenfeld. Das Licht kommt von Jesus.
Er erleuchtet die Menschheit und schenkt ihr das Heil.
Gott ist einer von uns geworden, in allem uns gleich außer der Sünde.
„Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude,
die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren;
er ist der Messias, der Herr“ (Lk 2,10-11).

Das „moderne Krippenspiel“ - von Pfarrer Scholz verfasst und von unserer Jugend gespielt.
Es kommt immer wieder die Frage vor:
Warum sind Menschen in der Weihnachtszeit besser, angenehmer, freundlicher?
Für uns, Christen, ist die Antwort klar:
Nämlich, die Tatsache, dass Gott unter uns gewohnt und unser Schicksal geteilt hat,
dass er zu unserem Bruder wurde - all das verändert unser ganzes menschliches Empfinden und Zusammenleben.
So wollen auch wir echt im Inneren brüderlich sein:
mehr tun als gerecht sein, stärker lieben als nur mit einer Zuneigung, Besonders an Weihnachten spüren wir den Unsinn jeder Grobheit und Herzlosigkeit,
jedes Neides und jeder Kritik.



Krippenspiel und Erklärungen dazu - von Pfarrer Scholz.

Am zweiten Weihnachtstag gedenken wir des Hl. Stephanus.
Er musste sterben, weil er sich ganz konsequent
zum Erlöser Jesus Christus bekannt hatte.
Und dieser Erlöser ist niemand anders als jenes Kind,
das vor 2000 Jahren in Bethlehem geboren worden ist!
Wer im Glauben Ja sagt zum Kind in der Krippe,
sagt auch Ja zu Tod und Auferstehung Jesu,
und damit ist auch das eigene Glaubenszeugnis verbunden,
das der Jünger Christi auf sich zu nehmen hat.
In extremen Fällen leidet der Jünger Christi
auch Verfolgung und Misshandlung,
ja selbst den Tod um dieses Bekenntnisses willen.



Unsere Sternsinger mit ihren neugefertigten Kleidern.
Sie bringen in unsere Häuser den Weihnachtssegen.
Zugleich sammeln sie Spenden für verschiedene Projekte in der Dritten Welt.
Dieses Jahr sammelten wir das Geld für Kinder und Jugendliche in Nikaragua.

Die Sternsinger werden der Gemeinde vorgestellt und gesandt. Können uns die „Heiligen Drei Könige“ nicht auch anspornen,
dass wir in allen Wirrnissen des Lebens nie vergessen, das Jesuskind im Alltag zu suchen?
Und auch wir sollen unserem Stern folgen, wie er uns im Gewissen aufleuchtet. es gilt, diesen König und Gott dort anzubeten, wo er sich finden lässt.